Das Fest fällt ins Wasser – immer wieder Ärger mit der Signa

Am 23.12.16. war der von der Signa angestellte Hausmeister im Hausflur und Keller des LIZ. Kurze Zeit später stand der Keller etwa 4 cm tief unter Wasser. In dem permanent sehr aufgeheizten Keller sollte es allerdings tatsächlich nicht lange dauern bis das Wasser verdunstet ist und sich so über die Luft im gesamten Haus verteilt. Die Folgen sind absehbar: Schimmel, angegriffene Bausubstanz.
Die Abrisspläne der Signa für das Viertel stehen schon lange fest, wäre da nicht dieser ärgerliche Bürgerentscheid. Es wäre doch ein Jammer, wenn plötzlich alle Häuser baufällig werden würden.
So lässt sich auch das Kalkül der erklären, die Besetzung nicht zu räumen, sondern darauf zu spekulieren, dass die neuen Besitzer zur Belastung der Bausubstanz beitragen. Und Probleme mit dem Hausmeister gibt es nicht erst seit gestern: Durchgeschnittene Kabeltrommeln, Einschließen von Besetzern, sabotierte Lampen – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Und der Handlungsspielraum von uns Besetzern ist begrenzt: Wir sind nicht die Eigentümer und können daher nur in einem eingeschränkten Rahmen Firmen mit der Sanierung beauftragen – genau genommen benötigen wir dafür das Einverständnis des Eigentümers.
Nichts desto trotz werden wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um einen weiteren Verfall des Gebäudes zu verhindern. Nicht zuletzt weil wir Nachbarn haben, die im Zweifelsfall nirgends anders hinkönnen und ein Leben im Schimmel und ein Leben in Würde einfach unterschiedliche Dinge sind.
Leerstand kritisieren!
Wohnraum schaffen!
Basisdemokratische Strukturen schaffen!
LIZ Bonn!


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